„IAT und FES auch für die Zukunft unverzichtbare Institutionen des Sports“
Biathlet Arnd Peiffer und IAT-Fachbereichsleiter Dr. Jürgen Wick mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Neben aktuellen Entwicklungen wie dem mobilen Kanuergometer, dem Strömungskanal und dem Messplatz Wasserspringen präsentierte das IAT bewährte Systeme wie den Messplatz Diskuswurf und die Laufbänder im Ergometriezentrum. Mit Wasserspringerin Christin Steuer, Diskuswerferin Nadine Müller, Slalom-Kanute Jan Benzien, Biathlet Arnd Peiffer, Schwimmerin Daniela Schreiber, Skilangläuferin Claudia Nystad sowie weiteren Athleten demonstrierten Sportler, die das IAT seit Jahren wissenschaftlich unterstützt, den Einsatz und den unmittelbaren Nutzen der Messplätze für den Trainingsprozess.

- Slalom-Kanute Jan Benzien bei der Demonstration des mobilen Kanuergometers. Rechts: IAT-Wissenschaftler Christian Käding und DKV-Cheftrainer Michael Trummer.
„Das IAT leistet einen wichtigen Beitrag zur internationalen Chancengleichheit deutscher Sportlerinnen und Sportler unter Wahrung der Grundsätze eines humanen und manipulationsfreien Leistungssports“, betonte Dr. Thomas de Maizière. „Die praktische Umsetzung dieser Leitziele hat erheblich zu den großartigen Erfolgen unserer Spitzensportlerinnen und -sportler in den letzten Jahren beigetragen“, so der Bundesinnenminister.
Zwischen 2006 und 2010 ist die Förderung der Institute IAT und FES von etwa 8,6 Mio. Euro auf ca. 12,1 Mio. Euro angestiegen. Zudem konnten die beiden zentralen Einrichtungen des deutschen Spitzensports in den vergangenen beiden Jahren zusätzlich von 3,1 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II profitieren. Eine wichtige und vor allem zukunftsweisende Investition, wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière betont: „Diese Förderung soll dazu beitragen, die sportlichen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Der deutsche Spitzensport soll seinen hervorragenden Platz in der Weltspitze verteidigen und möglichst verbessern. Herausragende Ergebnisse sind im Weltmaßstab fast nur noch mit optimaler praxisorientierter, wissenschaftlicher Unterstützung zu erringen. Deshalb sind IAT und FES auch für die Zukunft unverzichtbare Institutionen des Sports“.
IAT-Direktor Prof. Dr. Arndt Pfützner nahm den Besuch zum Anlass, dem Minister für die Unterstützung des Instituts durch das Bundesministerium des Innern seit seiner Gründung im Jahr 1992 zu danken: „Diese Kontinuität ist die Basis für die erfolgreiche wissenschaftliche Unterstützung deutscher Athletinnen und Athleten auf dem Weg zu Weltspitzenleistungen.“

- Skilanglauf-Olympiasiegerin Claudia Nystad überreicht dem Minister ein handsigniertes Exemplar der gerade erschienenen Olympiaanalyse des IAT.
Seit 2000 wurden die verschiedenen Einrichtungen des IAT mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Sachsen kontinuierlich saniert und ausgebaut. Zuletzt wurden im November 2008 der Strömungskanal eingeweiht und in diesem Jahr die Sportmedizin zu einem modernen Untersuchungs- und Betreuungszentrum umgebaut. „Diese Modernisierung und Erweiterung ist notwendig, um zum einen dem steigenden Bedarf der olympischen Spitzenverbände gerecht zu werden. Zum anderen gibt es auch in anderen Nationen keinen Stillstand bei der wissenschaftlichen und technologischen Unterstützung des Spitzensports“, so Pfützner.
Siehe auch:
"Herzkammer des Spitzensports" - Sportminister besucht IAT Leipzig
(externer Link zur Website des Bundesministeriums des Innern)



