Architektur für die Spitzensportforschung
Zum „Tag der Architektur“ der Architektenkammer Sachsen am Samstag, 26. Juni 2010, nutzten hunderte Leipzigerinnen und Leipziger die einmalige Möglichkeit, den Strömungskanal des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) zu besichtigen. Neben dem IAT waren der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), das Architekturbüro Auspurg-Gronemann-Team sowie das Technische Zentrum GmbH an der Planung und Entwicklung des exklusiv für den Spitzensport errichteten Bauwerks beteiligt, das zu diesem Anlass erstmals für die Besucher zugänglich war.
In sieben Führungen zwischen 10:30 Uhr bis 14:00 Uhr erhielten die Besucher Einblicke in den sonst allein von Sportlern, Trainern und Wissenschaftlern genutzten Kanal und erfuhren dabei etwas über dessen Einsatz in der Spitzensportforschung. Des Weiteren standen die baulichen und architektonischen Besonderheiten sowie die praxisnahe und nutzerfreundliche Konstruktion des Gebäudes im Fokus der Führungen.
Mit dem im November 2008 fertig gestellten Kanal steht den deutschen Spitzenathleten der Sportarten Schwimmen und Triathlon die modernste Anlage seiner Art weltweit zur Verfügung. Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2012 nutzen die Kadersportler der Nationalmannschaften, aber auch die besten Nachwuchssportler Sachsens den Kanal für leistungsdiagnostische Untersuchungen sowie zum Sprint- und Techniktraining. Er bietet zudem Trainingsmöglichkeiten für den Behinderten- und Rehabilitationssport und dient der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig für Lehr- und Forschungszwecke. Dabei profitieren die Athleten von kurzen Wegen, denn der Strömungskanal ist durch einen gläsernen Gang direkt an die Schwimm- und Sprunghalle der Universität Leipzig angeschlossen.


