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Bringt mehr Geld mehr Medaillen?

30.1.2015 - Dieser und weiteren Fragen gingen die hochkarätigen Teilnehmer des 2. nacholympischen internationalen Workshops statt, der vom 19.-20. Januar am IAT stattfand.

Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft war am 19. und 20. Januar Gastgeber des 2. internationalen nach-olympischen Workshops.  An der Veranstaltung nahmen 30 Teilnehmer, aus 12 Ländern und von 18 Organisationen teil. Vertreten waren die Leiter der Leistungssportorganisationen Kanadas, Hollands, Finnlands, Großbritanniens und Australiens, der stellv. Leiter der Leistungssportorganisation Neuseelands, der Leistungssportverantwortliche des BASPO (Schweiz), ein Direktor des Sportrats Japans, die Wintersportverantwortlichen Deutschlands und Norwegens sowie die Chefs zentraler Trainingszentren Kanadas, Finnlands, Spaniens und Deutschlands. Wie schon beim 1. Workshop, der 2013 am INSEP in Paris stattfand, war das IAT Initiator des Treffens der Leistungssportverantwortlichen führender Sportnationen.

POW Teilnehmer

„Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Blick über den Tellerrand Deutschlands hinaus um aufzuklären, wie andere Länder mit den verschiedenen Problemfeldern des Leistungssports umgehen, welche Strategien sie verfolgen und wo sie Optimierungspotenziale sehen“, erklärt Dr. Hartmut Sandner, der Leiter des Fachbereichs Information Kommunikation Sport am IAT. Konkret diskutierten die Leistungssportverantwortlichen während der zwei Tage in Leipzig unter anderem über den Einfluss von zunehmenden finanziellen Mitteln auf die Wahrscheinlichkeit von mehr Medaillengewinnen, die Rolle von olympischen Medaillenboni, die Nachwuchsförderung und den Umgang mit nicht erfolgreichen Sportarten.

Bei den Teilnehmern stieß der Workshop durchweg auf ein positives Echo. Mehrheitlich wollen sie demnach, dass dieses Format weitergeführt wird. Die Vertreter Kanadas und Finnlands haben angeboten, dann als Gastgeber bereitzustehen.

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