Pressemappe
Profil
Das 1992 gegründete Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) ist das zentrale Forschungsinstitut des deutschen Spitzen- und Nachwuchsleistungssports. Mit seiner athletennahen, sportartspezifischen, interdisziplinären und komplexen Trainings- und Wettkampfforschung leistet das IAT einen wichtigen Beitrag zur internationalen Chancengleichheit deutscher Sportlerinnen und Sportler – bei Wahrung der Grundsätze eines humanen und manipulationsfreien Leistungssports.
Arbeitsschwerpunkte
- kontinuierliche Weltstandsanalysen (mit Entwicklungstendenzen, Leistungsstrukturen und Anforderungsprofilen in den zu bearbeitenden Sportarten),
- Evaluierung des realisierten Trainings im zyklischen Verlauf mithilfe der sportartspezifischen komplexen Leistungsdiagnostik, Wettkampfanalyse,Trainingsanalyse und Trainingsberatung,
- Gesundheits- und Belastbarkeitsdiagnostik,
- Erstellung sporttechnischer Leitbilder und deren Modellierung sowie die Erarbeitung von Trainingskonzepten und Konzepten strategischer Wettkampfführung,
- Entwicklung von Mess- und Informationssystemen sowie Datenbanken zur Unterstützung von Training und Wettkampf,
- Schaffung von trainingswissenschaftlichem und technologischem Vorlauf in den Sportarten und Sportartengruppen durch interdisziplinäre Bearbeitung sportartübergreifender Fragestellungen,
- Informations- und Wissenstransfer zur Sportpraxis.
Sportarten
Es bestehen langfristige Kooperationsvereinbarungen mit 16 Sportverbänden für die Sportarten Biathlon, Eisschnelllauf, Kanurennsport, Kanuslalom, Leichtathletik (Lauf/Gehen & Wurf/Stoß/Mehrkampf), Radsport, Rudern, Triathlon, Skilanglauf, Schwimmen, Sportschießen, Eiskunstlauf, Gerätturnen, Gewichtheben, Nordische Kombination & Skispringen, Skeleton, Wasserspringen, Badminton, Boxen, Handball, Hockey, Judo, Ringen und Volleyball.
Sitz
Leipzig
Mitarbeiter
102 Mitarbeiter (2010)
Institutsleitung
Prof. Dr. Arndt Pfützner, Direktor
Dr. Jürgen Wick, stellvertretender Direktor
Träger
Verein IAT/FES des DOSB e.V.
Vorstandsvorsitzender PD Dr. Martin Engelhardt
Förderung durch das Bundesministerium des Innern
7,1 Mio. Euro (2010)


