Technik individualisieren & Trainingsmethodik erneuern
Mit biomechanischen und sporttechnischen Modellen werden individuell zweckmäßige Technikorientierungen entwickelt und in enger Zusammenarbeit mit Sportlern und Trainern im Techniktraining umgesetzt und evaluiert.
Sportliche Technik charakterisiert die Art und Weise zielorientierter Lösungen einer sportlichen Bewegungsaufgabe (Bewegungsmodelle), die entsprechend der individuellen konditionellen, sensomotorischen und konstitutionellen Voraussetzungen das individuelle Optimum widerspiegeln.
Technikorientierungen basieren auf biomechanischen Analysen nationaler und internationaler Bestlösungen, Ergebnissen der Computersimulation, Erkenntnissen zu Ursache-Wirkungsbeziehungen und Erfahrungen von Trainern. Sie enthalten Soll-Vorgaben bezüglich biomechanischer Parameter und der Bewegungsgestaltung in einer zu optimierenden Variationsbreite.

- alaska-Anwendungen für Bewegungsmodelle im Eiskunstlauf (links) und im Diskuswurf (Kooperation des IAT und des Instituts für Mechatronik Chemnitz)
Techniktraining beinhaltet sowohl das Erlernen, Vervollkommnen und Stabilisieren sportlicher Techniken, als auch die Entwicklung relevanter, technikbedingender Voraussetzungen. Mit dem Soll-Ist-Vergleich aktueller Bewegungsausführungen und den Technikorientierungen werden individuelle Techniklösungen mit dem Ziel optimiert, maximale bzw. optimale und gleichzeitig stabile Resultate (Weiten, Umdrehungen, Eintauch- und Landephasen) mit hoher Bewegungsqualität zu erzielen.
Messplatztraining basiert auf der Erfassung von Bewegungsparametern, häufig mit zusätzlichen synchronen Bildinformationen. Sofortige Soll-Ist-Vergleiche und Interpretationen für Sportler und Trainer dienen der Optimierung individueller sportlicher Techniken. Optional sind quantitative sowie qualitative Dokumentation und Evaluation des Techniktrainings möglich.

- Mess- und Informationssysteme für Skisprung zum Einsatz direkt an der Schanze (links) und für Gewichtheben zum Messplatztraining
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