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Ausgangslage

Biathleten und nordische Skisportler haben in der Vergangenheit wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland eine der erfolgreichsten Wintersportnationen ist. Bei den letzten drei Olympischen Winterspielen errangen sie jeweils knapp die Hälfte der Medaillen. Sächsische Sportler sind immer Garanten des Erfolgs gewesen.

In der Erfolgsbilanz des Skiverbands Sachsen (SVS) zeigen sich jedoch unterschiedliche Trends. Während in der Nordischen Kombination und teils auch im Skisprung sächsische Athleten tragende Säulen in den Nationalmannschaften sind, ist die Tendenz vor allem im Biathlon, aber auch im Skilanglauf rückläufig. Die Ursachen sind vielfältig: Zum einen sind da die „allgemeinen“ sozio-demografischen Entwicklungen wie sinkende Geburtenraten und eine geringere motorische Leistungsfähigkeit. Zum anderen führen die mangelhafte Umsetzung bestehender Konzeptionen sowie eine zu frühe Spezialisierung und Ausrichtung auf kurzfristige Wettkampferfolge dazu, dass notwendige Leistungsvoraussetzungen nicht ausreichend entwickelt werden.

In jüngster Vergangenheit wurden erste erfolgreiche Maßnahmen ergriffen, die sich im Nachwuchsbereich bereits in positiven Leistungsentwicklungen sächsischer Athleten niederschlagen. Darauf aufbauend haben die beteiligten Organisationen gemeinsam mit den Trainern das sächsische Modellprojekt „Gemeinsam an die Skispitze“ für eine bessere Talentidentifikation und -entwicklung initiiert, damit zukünftig wieder mehr sächsische Skisportler Erfolge bei den Olympischen Winterspielen feiern können. 

 

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