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Wissen zur Olympia-Vorbereitung auf einen Blick

19.12.19 - Die neue Wissensdatenbank „Tokio 2020“ des IAT ist online.

Mit der LiDa Tokio 2020 stellt das IAT Trainern, Ärzten und verantwortlichen Leistungssportdirektoren in den olympischen und paralympischen Sportverbänden ein interessantes und umfassendes Informationsangebot für die heiße Phase der Vorbereitung zur Verfügung.

In der Datenbank sind für die Olympischen Spiele relevante Literaturnachweise kompakt zusammengefasst. In Abstimmung mit dem Fachbereichsleiter Sportmedizin und Olympia-Arzt, Professor Bernd Wolfarth, sowie dem Fachbereichsleiter Ausdauer, Dr. Jürgen Wick, haben die Mitarbeiter des Fachbereiches Information Kommunikation Sport (IKS) relevante Beiträge aus der IAT-Datenbank SPONET ausgewählt.

„Derzeit haben wir uns mit acht Themen befasst, die präsentiert werden“, erklärt Dr. Hartmut Sandner, Fachbereichsleiter IKS. Dabei geht es um fachliche Themen wie sportliche Belastungen nach Reisen in andere Zeitzonen, Jetlag oder Anpassung an große Hitze, Luftfeuchtigkeit oder Sonneneinstrahlung. Als Beispiel nennt Dr. Sandner die Sonneneinstrahlung beim Segeln, die in Tokio viel intensiver sein wird, als die Athleten es sonst gewöhnt sind. „Wir schauen außerdem, ob es Beiträge zum Training weltbester Sportler in Vorbereitung auf 2020 gibt.“ Auch nichtakademische Quellen wurden einbezogen.

Neben trainings- und biowissenschaftlichen Publikationen sind in der Datenbank auch Maßnahmen anderer Nationen in Vorbereitung auf Tokio zu finden. So ist bekannt, dass viele Länder Klimakammern installiert haben, in denen sich Leistungssportler schon vor den Wettkämpfen an das heiße Klima anpassen können. Außerdem werden die nationalen und internationalen Qualifikationsmodi aller olympischer Sportarten dargestellt oder auch Informationen zum Aufenthalt in Tokio präsentiert. Schließlich bietet die Datenbank auch einen Blick zurück auf die Olympischen Spiele 2016 und auf die Analysen des deutschen Leistungssports zu diesem Highlight.

Die Datenbank ist für alle frei verfügbar und es wurden vor allem Beiträge mit freiem Volltext ausgewählt. Bei ihrem Start Mitte Dezember umfasste die Datenbank rund 350 Beiträge, bis Tokio soll sie jedoch noch weiter wachsen. „Wir recherchieren weiter nach interessanten Beiträgen aus dem internationalen Leistungssport,“ erklärt Dr. Sandner. Wenn das Angebot des IAT auf Interesse stößt, „werden wir eine solche Datenbank dann alle zwei Jahre jeweils vor den Olympischen Spielen anbieten.“

Link zur LiDa Tokio 2020

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