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Consistency in throwing pattern is not related to performance in Olympic javelin throwers

Ziel der Untersuchung war zu ermitteln, ob eine Beziehung zwischen der Stetigkeit im zeitlichen Verhalten der Speerwurfaktion und der Leistung des Speerwerfers besteht. Es wurden alle Würfe von den Finalteilnehmern im Speerwerfen der Männer bei den OS 1996 mittels 2 Hochgeschwindigkeitskameras gefilmt. Anhand der Geschwindigkeiten des rechten Hüft-, Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenk und des KSP des Speeres wurde das zeitliche Verhalten jedes Wurfes untersucht. Für 4 Kombinationen wurden Kreuzkorrelationsfunktionen berechnet: Hüfte - Schulter, Schulter - Ellenbogen, Ellenbogen - Handgelenk, Handgelenk - Speer. Die Kreuzkorrelationskoeffizienten wurden bei 40 verschiedenen Zeitverzögerungen berechnet. Zur Ermittlung der Stetigkeit im Wurfverhalten wurde ein "Stetigkeitsanteil" berechnet. Ergebnisse: Die zeitlichen Profile aller Würfe zeigten deutlich gleiche Merkmale. Die Stetigkeitsanteile wurden für jedes Gelenkpaar berechnet und mit dem Rangplatz des Werfers korreliert. Die höchsten Anteile wurden für das Schulter-Ellbogen-Gelenkpaar mit 15% berechnet. Gleiche Anteile hatte die Hüft-Schulter-Kombination. In dem vorliegendem Wettkampf stand die Stetigkeit der Wurfaktion nicht in Beziehung zur Wurfweite.
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Subjects: javelin throw performance technique movement analysis Olympic Summer Games 1996 male biomechanics
Notations: technical and natural sciences strength and speed sports
Published in: Journal of Sports Sciences
Published: 2000
Edition: London 18((2000)1, S. 9 - 10
Document types: article
Language: English
Level: advanced
intermediate