Head and neck injuries in young taekwondo athletes

Ziel der Studie: Untersuchung von Auftreten (Lokalisation), Art, Situation und Mechanismus von Kopf- und Nackenverletzungen bei jungen Taekwondo-Kämpfern. Methode: Es wurden insgesamt 3341 männliche und 917 weibliche junge Taekwondokämpfer im Alter von 6 bis 16 Jahren bei natuionalen und internationalen Wettkämpfen nach gesamtahl des Auftretens der Verletzungen (Rate auf 1000 Atghleten), Lokalisation, Art, Situation und Mechanismus der Verletzung untersucht und befragt. Ergebnisse: Es gab signifikante Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen hinsichtlich der Gesamtverletzungsrate im Kopf- und Nackenbereich (höhere Rate bei den Jungen). Der Kopf war der bei Jungen und Mädchen am häufigsten betroffene Körperteil, bei beiden Geschlechtern waren Kontusionen häufigste Verletzungsart. Es folgten zerebrale Konkussionen. Die häufigste Verletzungssituation war bei den Jungen wie bei den Mädchen der nichtabgewehrte Angriff. Demzufolge war der häufigste Verletzungsmechanismus der Schlag. Nur bei den Jungen kamen schwere Kopf- und Nackenverletzugen vor, die eine Trainingspause von mehr als 21 Tagen bedingten. Schlußfolgerung: Die nationalen und internationalen Gremien im Taekwondo sollten ihre Reglements bezüglich Verletzungsprophylaxe überprüfen. Insbesondere unter dem Aspekt im Zusammenhang mit derartigen Verletzungen stehender potentieller Debilität sollten Schlußfolgerungen für die Diagnostik vor Ort gezogen werden.
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Subjects: junior elite sport sports for children and youths combat sport taekwondo sports medicine injury head male female
Notations: biological and medical sciences combat sports junior sports
Published in: The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Published: 1999
Edition: Torino 39(1999)2, S. 147 - 153, 7 Tab., 29 Lit.
Document types: article
Language: English
Level: advanced
intermediate