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Betrachtungen zu Entwicklungsverläufen deutscher Skilangläufer im langfristigen Leistungsaufbau unter besonderer Berücksichtigung der Realisierung des Übergangsbereiches Junioren - Senioren. Ein Beitrag zur Präzisierung des Rahmentrainingsplanes

(On the development of German cross-country skiers in the long-term performance development with special consideration of the realisation of the transition from juniors to seniors. A contribution to the specification of the framework training plan)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Leistungsentwicklung der deutschen Skilangläufer im Übergangsbereich vom Junioren- in das Seniorenalter auf der Distanz. Das Problem der geringen Dichte deutscher Athleten in der aktuellen Weltspitze wird mit dem Stand der Junioren (U20) in deren Hauptwettkämpfen bei den Juniorenweltmeisterschaften und dem der jüngeren Senioren (U23) im Vergleich zu deren jeweiliger Weltspitze verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass die Dichte der deutschen Junioren in deren Weltspitze in den Jahren 2006 bis 2015 in etwa halb so hoch ist wie die der Nationen Russland und Norwegen, die norwegischen Athleten jedoch in den vergangenen Jahren in hoher Dichte mit ihren Athleten die Weltspitze erreicht haben. Das ist den deutschen Athleten in vergleichbarem Verhältnis nicht gelungen. In einem ersten Schritt wurde daraufhin der Rahmentrainingsplan des Deutschen Skiverbandes in grundlegenden Inhalten der norwegischen Konzeption des langfristigen Leistungsaufbaus gegenübergestellt. Parallelen und Unterschiede wurden herausgestellt. In einem weiteren Schritt wurde überprüft, in welchem Umfang der vorliegende Rahmentrainingsplan des Deutschen Skiverbandes als Orientierung in der Umsetzung des Trainings in den vergangenen Jahren beachtet wurde, um festzustellen, ob eine Überarbeitung des nationale Rahmentrainingsplanes angezeigt ist. Im Wesentlichen ist die Arbeit auf die Betrachtung der langfristigen Entwicklung des Gesamttrainingsumfanges konzentriert. Hier wird im Ergebnis festgehalten, dass die Empfehlungen des Rahmentrainingsplanes etwas korrigiert und über das Alter von 24 Jahren hinaus fortgeführt werden sollten. In der Umsetzung der Empfehlungen des Rahmentrainingsplanes wurden erhebliche Abweichungen festgestellt. Eine präzisere Orientierung an den Empfehlungen des Rahmentrainingsplanes in der Gestaltung des Gesamttrainingsumfanges im langfristigen Leistungsaufbau scheint das größte Potenzial für eine Steigerung der Athletendichte im Seniorenalter in der Weltspitze der Skilangläufer auf der Distanz zu bieten. (Autorreferat)
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Subjects: training framework training plan training concept load volume cross-country skiing transitional training juniors adults long-term performance build-up performance development Germany international
Notations: endurance sports training science
Published: Leipzig Universität Leipzig, Sportwissenschaftliche Fakultät, Institut für Allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft 2016
Pages: 67
Document types: bachelor thesis
Language: German
Level: advanced